Information zum Immobilienkauf / Hauskauf in Frankreich

Frankreich - Küstenstrasse an der Cote d´Azur - ein wunderschöner Blick über das Meer und auf die Hügelkette entlang der Küstenstrasse mit seiner einzigartigen BebauungWir suchen, finden und finanzieren Ihre Immobilie in Frankreich.

Vorvertrag (compromis de vente) beim Immobilienkauf in Frankreich:

Ausgangspunkt für den Immobilienkauf und Immobilienverkauf in Frankreich ist der Vorvertrag, in dem alle wichtigen Informationen wie Flächen, Garantien und Fristen niedergelegt sind. Im Vorvertrag  werden verschiedene auflösende Klauseln zum Schutz des Käufers gesetzlich festgelegt. Erst wenn alle diese Klauseln aufgehoben sind, wird der notarielle Akt für den Immobilienkauf vollzogen.

Rücktrittsrecht beim Immobilienkauf in Frankreich:

Der Vorvertrag für den Immobilienkauf wird vom Notar geprüft, sofern Ungereimtheiten (auflösende Bedingungen) auftreten, kann der Käufer von dem Kauf zurücktreten und erhält seine Anzahlung von 5 – 10 % zu 100% zurück.

Achtung beim Immobilienkauf in Frankreich!

Anders als nach deutschem Recht lösen nach französischem Recht auch schon privatrechtliche Vereinbarungen (z.B. Kaufvertrag, Vorvertrag) auch ohne notarielle Beteiligung Verpflichtungen aus.

Bereits vor Abschluss des Finanzierungsvertrages, d.h. des Kreditvertrages, muss klargestellt sein, welches Beleihungsobjekt in welchem Land der hypothekarischen Sicherung zugrunde liegen soll.

Notar beim Immobilienkauf in Frankreich:

Der Notar hat die Aufgabe, die Parteien darüber zu informieren, welche Hypothekenbelastungen und sonstige Belastungen, wie z.B. Nießbrauch, auf der Immobilie lasten. Der Käufer hat grundsätzlich die Wahl des Notars beim Immobilienkauf. So kann er durchaus bei einem Hauskauf in Südfrankreich einen Notar im Elsaß ernennen. Besteht der Verkäufer auf seinen Notar im Süden, so kann er diesen hinzuziehen. Dem Käufer entstehen dadurch keine Mehrkosten.

Kaufnebenkosten beim Immobilienkauf in Frankreich:

Die Notarkosten liegen bei 2,8% - 3% des Kaufpreises (für Neubauobjekte bis max. 2 Jahre). Die Grunderwerbssteuer (droits de mutation) beträgt in Frankreich für gebrauchte Immobilien und Grundstücke je nach Département ca.5,1%. Die Gebühren für die Eintragung einer Hypothek belaufen sich auf ca. 1% der zu finanzierenden Summe.

Jährliche Steuern für Immobilien in Frankreich:

Hauseigentümer sehen sich in Frankreich zwei Steuern gegenüber: die Wohnsteuer (taxe d´habitation), die derjenige zahlt, der am 1. Januar das jeweilige Objekt bewohnt und die Grundsteuer (taxe foncière) die tagesgenau auf die Zeit des Eigentums am Haus berechnet wird.

Immobilienverkauf in Frankreich:

Ein eventuell anfallender Veräußerungsgewinn muss innerhalb der ersten 15 Jahre nach dem Kauf versteuert werden. Hierbei können jedoch alle Investitionen und Nebenkosten vor dem zu versteuernden Gewinn abgezogen werden (1. - 5. Jahr voll zu versteuern, ab dem 6. bis 15. Jahr pro Jahr 10% weniger zu versteuern).

Welche laufenden Kosten fallen noch nach dem Immobilienkauf in Frankreich an:

(zum Beispiel Hausservice, Hausbetreuung) Diese und weitere Fragen werden Ihnen gerne von unseren Partnern in Frankreich beantwortet.

Ein Lavendelfeld in Südfrankreich vor einer verträumten am Hügel gelegenen Kleinstadt Weitere wichtige Begriffe zum und nach dem Immobilienkauf in Frankreich:

Impôt: Steuer
copropriété: Miteigentum
electricité: Strom
assurance multirisques: kombinierte Risikoversicherung (Hausrat)
taxe d´habitation: Wohnsteuer
Taxe foncière: Grundsteuer
charges de copropriété: Miteigentumskosten, Hausgeld.


Literatur rund um Frankreich

Erste Informationen zu den vielfältigen Immobilienangeboten, erhalten Sie unter:

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